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Training

Tischtennis macht in jedem Alter und auf jedem Spielniveau Spaß und hält fit! Probier es aus und mach mit!

Ergebnisse unserer Teams auf mytischtennis.de


Trainingszeiten Nachwuchs

Sportgruppe Tag Zeit Ort Trainer
TT - Schüler & Jugend (Anfänger und Fortgeschrittene) MI 18:00 - 19:30 Sporthalle (EG) André Collier / Markus Kriegbaum
TT - Schüler & Jugend Leistungsgruppe (nur nach Absprache) DO 16:00 - 17:30 Gymnastikhalle (UG) André Collier

Im Nachwuchstraining wird viel Wert auf eine gute technische Ausbildung gelegt. Daher findet es immer unter Anleitung statt. Die Gruppeneinteilung erfolgt durch unsere Trainer/innen.

  • Mittwochs - angeleitetes Systemtraining
  • Donnerstags - Leistungsgruppe: Teilnahme am Training nur nach Absprache mit Trainern und Jugendleiter.

Trainingszeiten Erwachsene

Sportgruppe Tag Zeit Ort Trainer
TT - Systemtraining MO 19:00 - 21:30 Gymnastikhalle (UG) Doris Hallstein
TT - freies Training DI 20:00 - 23:00 Sporthalle (EG)
TT - freies Training MI 20:00 - 23:00 Sporthalle (EG)
TT - Sondertraining DO 16:00 - 18:30 Gymnastikhalle (UG) Doris Hallstein
TT - Hobbysport FR 17:30 - 20:00 Sporthalle (EG)
TT - freies Training FR 20:00 - 23:00 Sporthalle (EG)

Training findet normalerweise ohne Anleitung statt. Schüsseln und Kiste mit Trainingsbällen stehen für Technikübungen aber trotzdem zur Verfügung.

  • freies Training - offen für alle Erwachsenen & ambitionierte Jugendliche
  • Systemtraining - angeleitetes Systemtraining (nach Absprache), derzeit v.a. Damenmannschaft
  • Hobbysport - Hobbyspieler

Weitere Infos

Tischtennis ist beliebter Breitensport, den wahrscheinlich die meisten schon einmal ausprobiert haben - im Garten oder Park, Schule oder Hobbykeller. In einigen Städten gibt es sogar Bars und Kneipen die Tischtennis für sich entdeckt haben.

Tischtennis macht auf jedem Spielniveau Spaß, egal ob mit Freunden oder in der Familie. Tischtennis bringt Jung und Alt zusammen und hält fit. Der schnellste Rückschlagsport der Welt verbindet Dynamik, Technik, Spaß, Teamgeist und Fair Play miteinander.

Wer das erleben will, kann das bei und mit uns tun!

Die Tischtennisabteilung besteht aus knapp 100 Mitgliedern. Über die Hälfte nehmen aktiv am Wettkampfbetrieb teil.

Bei uns ...

... kann jederTischtennis lernen.
... sind Gäste immer willkommen!
... hat man die Wahl: Hobby-/Breitensport oder leistungsorientiertes Training.
... bekommt man Tipps von qualifizierten Trainern.
... kann man Sport und Geselligkeit verbinden.

Wir nehmen am offiziellen Ligaspielbetrieb des Hessischen Tischtennis Verbands mit mehreren Mannschaften im Schüler/Jugend-, Damen- und Herrenbereicht teil.

Aktuelle Ergebnisse unserer Teams sind im Ergebnisportal auf mytischtennis.de zu finden.

Du möchtest Tischtennis bei uns einfach mal ausprobieren?

Super! Dann komm doch einfach bei uns vorbei. Egal ob Anfänger oder Spitzenspieler, ob jung oder schon etwas älter, wir freuen uns immer über Verstärkung!

Schüler und Jugendliche

·Im Nachwuchs-Training 

·Ideal ab 5 bis 7 Jahren, aber gerne auch älter

·4 Wochen kostenlos testen

·Anmeldungen bitte vorab bei unserer Jugendleitung oder per Mail an tischtennis@concordia-pfungstadt.de

Erwachsene 

·Im Erwachsenen-Training

·4 Wochen kostenlos testen

·Anmeldung am besten bei der Abteilungsleitung oder auch per Mail an tischtennis@concordia-pfungstadt.de

 

Was sollte ich ins Training mitbringen?

·kurze Sportkleidung

·saubere Hallenschuhe mit heller Sohle

·TT-Schläger wird in den ersten Wochen vom Verein gestellt, kann aber auch mitgebracht werden, falls schon vorhanden.

·Getränke - am besten Apfelschorle oder Mineralwasser mit wenig Kohlensäure.

Hier bekommt Ihr ein paar Impressionen über unsere sportliche und vor allem gemeinschaftliche Entwicklung:

Liebe TT-Freunde. Wir schreiben Dienstag, den 21.01.2020. Wir hatten wieder mal Training. Wieder 12 Herren. Es wird also Zeit, dass auch mal ein paar Damen dabei sind. Dennoch, es macht Spaß und die Stimmung in der Halle ist irgendwie immer gut. Klar, jeder hat mal seinen nachdenklichen oder unmotivierten Moment, aber nicht immer geht’s ums Tischtennis. Es macht einfach Laune miteinander zu babbeln und einen angenehmen Abend in einer harmonischen Gemeinschaft zu verbringen: wir lachen, labern dummes Zeug, manchmal auch anspruchsvoll und noch viel wichtiger, wir hören uns zu, dürfen sein wie wir sind und akzeptieren und respektieren einander. Und darum geht’s schließlich.

 

Weiter zum Verlauf des Abends. Im Anschluss waren wir noch kurz zu viert auf ein Bierchen: Seppel, Tobi, Dani und ich. Aber warum erzähle ich euch das. Nun, ich hatte mal so ne Idee, das zu verschriftlichen, was wir so machen. Vielleicht regt das ja an oder provoziert eine noch größere Gemeinschaft, oder, macht einfach nur Spaß, es zu lesen. Beginnen würde ich mit dem ersten Hinrundenspiel in der Kreisliga: Wir gegen unsere Sportfreunde aus Eberstadt.

 

Alleine die Namen sind in der TT-Szene über viele Jahre hinweg bekannt und versprachen ein spannendes Aufeinandertreffen. Kommen wir direkt zu den famosen Ereignissen des Abends. Damit sich keiner benachteiligt fühlt, schreibe ich über jeden etwas...und denkt bitte alle dran, es kommt von Herzen, auch wenn man es nicht direkt merkt:

  1. Dani – unser heutiges Geburtstagskind – war überragend. Warum, weil es endlich mal Spaß gemacht hat, mit Ihm Doppel zu spielen.

  2. Tobi – unser ‚kleine‘ Knuddel – wer liebt Ihn nicht. Ich glaube, die einzige Leidenschaft, die nicht intensiv positiv war, war seine zu seinem Schläger.

  3. Wolle – der Fels ohne Brandung. Wie immer ruhig und besonnen an der Platte. Allerdings war er so emotional im Nebenraum bei der Schalke-Partie mit dabei, dass er fast unser Spiel vergessen hätte.

  4. Winne – unser Käpten. Wir alle lieben ihn, leiden mit ihm und versuchen immer noch Verständnis dafür aufzubringen, ihm zu erklären, dass er nicht gewinnen kann, wenn er denkt, er ist bei tinder und stellt sich andere schöne matches vor.

  5. Raini – unser prächtigster Pechvogel. Er sieht gut aus – zumindest vor dem Spiel - und ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Wer ihn jedoch nach dem Spiel gesehen hat, der hätte direkt gesagt, „Schnuffi geht es net gut“. Versprochen Raini: das nächste Mal kann es wirklich nicht schlimmer werden. Und, wir mögen Dich immer noch. Ich hoffe heute, ein paar Tage später, geht es wieder langsam bergauf.

  6. Der Vollständigkeit halber, und, um der Selbstironie gerecht zu werden – Thomas – gut, was soll ich sagen. Er übt sich eigentlich fast ausschließlich darin, unbequem Tischtennis zu spielen und alle anderen liebevoll zu beleidigen (ähm, zu motivieren). Warum. Weil das zwischenmenschliche auch Spaß macht.

 

Letzteres ist so ne Art Übergang. Die Fans: Familie Städtler, Schäfer, die Schwowebuwe, Männer aus der 2., Hobbyspieler und Freunde – alle waren dabei. Dankeschön! Das war mal mega geil! Zwei Reihen Stühle und Bänke ganz vorne ... irgendwo müssen sie ja auch sitzen. Und es muss gemütlich sein. Deshalb gabs Getränke und im Anschluss gemütliches Beisammensein in großer Runde mit Rindswürstchen und Brötchen.

Fazit: Wat soll ich sagen, ich glaube nicht, dass man nur wegen des Spiels kommen sollte (es gibt definitiv viele die schöner spielen). Ich finde, wegen jener, die spielen. Alles Unikate, die vor allem gut essen können. Aber sei‘s drum. So soll’s weitergehen. Miteinander. Für – wie unser Meister Winne sagen würde – für das Wir-Gefühl. Recht hat er. In diesem Sinne. Das nächste Heimspiel ist am Freitag den 31.01.20 ab 20.30 Uhr in der Halle.

 

Eine große Bitte habe ich noch...wer keinen Bock auf solche unprofessionellen Texte hat, darf sich gerne bei mir beschweren. Dann knobeln wir darum, wie es gemeinsam weitergeht :)

Euer Thomas

Liebe TT-Gemeinde. Gestern Abend, am Freitag den 31.01.20, war es wieder soweit. Match Day in der Concordia Halle. Zu Gast war der Tabellenführer, TSV Nieder-Ramstadt. Wir haben 9:3 gewonnen. Ein wirklich geiles Erfolgserlebnis für alle. Womit wir beim eigentlichen Thema wären: alle!

 

Wer sind alle? Unsere lieben Gäste der gegnerischen Mannschaft, unsere beherzten Zuschauer und wir, die Spieler. Wir haben alle dazu beigetragen, dass wir ein riesen Match sehen und erleben durften. Das spannende war, alle haben Höchstleistungen gezeigt. Vor allem auch unser Publikum von mehr als 20 Freunden, Bekannten, Verwandten und Familien, die sogar in 3 Generation in der Halle vertreten waren – unsere lieben Städtlers hatten nämlich nicht nur Ihre beiden Jungs, sondern auch die Eltern und Ihre Oma im Gepäck. Unser Altersspektrum reichte damit von jugendlichen Mitte-20 bis zu ermunternden Mitte-80 Jahren pure Lebensfreude.

 

Zum Verlauf: Je später der Abend wurde, desto emotionaler wurde das Zusammensein. Gerade die Damen waren nicht mehr zu besänftigen. Wir haben uns alle Gegenseitig so sehr motiviert, dass es am Ende sogar stehende Ovationen untereinander gab und die La-Ola-Welle angestimmt wurde.

 

Kommen wir zu meinem Fazit. Ich mache es kurz. Das Fazit heißt, DANKESCHÖN!!!

All das funktioniert nicht, weil wir gewonnen haben. Wir gewinnen auch nicht weil wir immer besser sind, zumindest, wenn wir dem Punktesystem Glauben schenken. So hat nämlich unser lieber Raini mit knapp 1200 Punkten gestern gegen einen Gegner mit über 1500 Punkten gewonnen. Nur für alle kurz zur Einordnung: Das ist ungefähr so, wie wenn unser No 1-Dani mit knapp 1600 Punkten gegen einen aus der Verbandsliga gewinnen würde, der also irgendwo 3-4 Klassen höher spielen würde.

 

Aber warum funktioniert es dann? Weil wir gezeigt haben, dass wir zusammen unglaublich stark sein können. Und das ist völlig unabhängig von irgendwelchen Punkten. Der Gewinn liegt in unserer Gemeinschaft. Einer Gemeinschaft, die immer größer wird und mehr und mehr zusammenwächst. Kleine Anekdote: Ok, ok. Die Tatsache, dass Raini gestern glücklicherweise nicht gegen eine Frau spielen musste, hat sicherlich auch geholfen.

Aber, genau das ist es, was ich Euch sagen möchte: Ein Dankeschön für das gestrige, unvergessliche Erlebnis, das wir gemeinschaftlich möglich gemacht haben und miteinander teilen durften.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende!

Moin, Moin, liebe TT-Concorden. Ich hoffe, der Sonntag hat für alle gleichsam gemütlich und mit einem leckeren Frühstück begonnen. Bevor das Mittagessen ruft, dachte ich mir, ich teile Euch mal die Ereignisse des gestrigen Abends mit. Um Euch einerseits emotional einzubinden und zudem ein bisserl zu inspirieren oder vielleicht sogar etwas zum Nachdenken zu bringen.

 

Beginnen wir also mit dem sportlichen Teil. Unser Gastgeber gestern, am 08.02.2020, war der 1. TTC Darmstadt. In der Heimstättensiedlung angekommen mussten wir beim Betreten der wirklichen schönen Halle erstmal feststellen, dass, so schön die Halle auch ist, die Luft darin schon weg war bevor wir geatmet haben. Es war ein synthetischer Mix aus Plastik, Holz, (Angst)Schweiß (: und ein wenig, nennen wir es, Restsauerstoff. Nun, dass wir einen Lauf haben, hat sich ja bereits rumgesprochen. Dennoch war das von uns ausgegebene Ziel eines Unentschiedens gefühlt ambitioniert. Dass wir dann schon wieder gewinnen, hat uns umso mehr gefreut. Gespielt haben: Dani, Thomas, Wolfgang, Heiko, Winne und Raini. Unsere taktische Stütze Tobi und unser Top-Manager wie auch Glücksbringer am Spielfeldrand Richi waren natürlich mit dabei.

 

Ich mache es kurz: Dani, der mit Abstand beste Spieler der Rückrunde, ist zurzeit einfach nicht zu bezwingen. Chapeau mein Lieber für Deine wirklich herausragende Leistung! Unsere Doppel sind seit der Rückrunde in quasi immer neuen Besetzungen immer wieder für eine Überraschung gut, in letzter Zeit zum Glück im positiven Sinne. Wenn wir dann noch einen herausragend aufspielenden Seniorenkreis – jeder der sich angesprochen fühlt, darf lächeln – mit dabeihaben, der sein späteres Lebensalter auf einen neuen Jugendstandard setzt, sind wir umso weniger zu bezwingen. So war’s dann halt auch. Nach knapp 2,5 Std. hieß es 9:4 für die Concordia. Die Freude war mal so richtig ausgelassen, weil halt irgendwie unerwartet. Umso schöner haben sich alle umarmt, es war einfach ein geiles Gefühl.

 

Im Anschluss sind wir gemeinsam zu unserem Vereinsheim gefahren, haben Pizza bestellt, gemütlich gegessen und ein oder zwei kühle Bierchen getrunken. Aber auch, und das möchte ich nicht unerwähnt lassen, heiß diskutiert, was Themen wie Vereinsleben, Gesellschaft und damit zusammenhängende politische Inhalte angeht. Sehr spannend also, weil dies häufig zu einigen Kontroversen führt. Deshalb formuliere ich diplomatisch wie ich durchaus sein kann, lediglich mein Fazit in den folgenden Absätzen.

 

Fangen wir mal so an: Was ist die Basis für das, weshalb wir uns aktuell so wohlfühlen? Das ist für mich die entscheidende Frage. Dabei bin ich zu einem für mich sehr klaren Ergebnis gekommen. Und dieses Ergebnis hat im Übrigen nichts mit einem positiven Spielergebnis zu tun, das ist wahrscheinlich sogar nur die Konsequenz aus dem, was ich nun beschreiben werde. Also ...

  1. Wir haben Menschen in unserem Verein, die beherzt sind und gerne geben – ich denke da vor allem an unseren lieben Richi und auch an Winne. Ich kenne kaum eine Gelegenheit, die sie nicht im Sinne des freundlichen Miteinanders aktiv mitgestalten, auch finanziell!!!

  2. Wir haben Menschen in unserem Verein, die gerne helfen, unterstützen und engagiert sind – ich denke da an unsere Oldies but Goldies, die nicht nur für gute Stimmung sorgen, sondern auch immer wieder gerne im Einsatz sind, ganz gleich ob für den Garten wie Kalli, für die Jugend (und eigentlich irgendwie überall) wie Winne, für die Geräte wie Fritz oder für die Homepage oder Kasse wie Klaus.

  3. Wir haben Menschen in unserem Verein, die dynamisch motivieren und Verantwortung übernehmen– ich denke da an unseren lieben Dani, der sinnvolle Vereinsziele erarbeitet und umsetzt, Tobi, der seine bunte und konstruktive Kreativität in die IT bringt, oder aber auch Seppel, der kurzfristig als Ersatzspieler in die Halle kommt, dann doch nicht zum Einsatz kommt, aber dann die Mannschaft nicht nur in der Halle anfeuert, sondern im Nachgang auch noch die komplette Kneipe im schmeißt.

  4. Stichwort Schwowebuwe – wer Sie nicht unter diesem Titel kennt, gemeint sind unsere lieben Freunde und Hobbyspieler, die nicht nur für gute Stimmung sorgen, sondern sich als gesamtes Team und Freundeskreis integrieren, die Mannschaft und den Verein unterstützen, und das nicht nur durch maximalen Alkoholkonsum :), sondern vor allem durch liebe Worte und ein absolutes Gefühl des freundlichen wie gemeinschaftlichen Miteinanders. So ist zum Beispiel ein vereinsinternes TT-Duell geplant, das mit leckerem Essen verköstigt wird, weil jeder etwas mitbringt, und somit das sportliche Fest wieder zu einer feierlichen Runde wird.

Sollte ich jemanden vergessen haben, seht es mir bitte nach. Ihr wisst ja selbst am besten, was Ihr alles für den Verein macht :) Also, wir geben, unterstützen und motivieren. Das sind für mich die entscheidenden Faktoren, die andere unter uns und darüber hinaus inspirieren, mitzumachen. Deshalb erfahren gerade viele von uns, was wir dadurch vielleicht alles auch ‚zurückbekommen‘. Und das ist es offensichtlich genau das, was uns alle weiterbringt. Wären wir Egoisten, wären wir definitiv nicht in der Situation, die wir heute beschreiben. Und diese Tatsache gilt weit über die Vereinsgrenzen hinaus. Deshalb jaaa, auch ein ‚gesunder‘ Wirtschaftskreislauf mit dem lieben schönen Geld kann genauso funktionieren: Geben und Nehmen, um wieder zu Geben ... In diesem Sinne. Habt alle einen guten Sonntag. LG von dem, der manchmal gerne schreibt und sich hin und wieder gerne aufregt (es kommt von Herzen)

Hey, liebe Leute. Ich dachte mir, ich setze mal mit Teil 4 die Gedankenreihe zu unseren sportlichen Ereignissen fort. Und weil wir am Freitagabend wieder einen geilen Abend in der Concordia-Halle hatten, wollte ich doch mal erzählen, wie ich das so empfunden habe.

Zunächst zu den Fakten: Zu Gast war SV St. Stephan, der aktuelle Tabellenzweite und Aufstiegskandidat in die Bezirksklasse. Für uns hieß es nach wie vor, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen.

 

Gespielt haben: Dani, Thomas, Collie, Wolle, Heiko und Tobi. Unser Team war allerdings wie schon beim Spiel gegen Nieder-Ramstadt wieder deutlich größer: Meister Wilfried, Fritz, Klaus, Kalle, Rick, unser Familientrio Sven+Richi+Rita, Ina, Cousin + Onkel von Tobi, Matthias, Tanja und Finn. Ganz ehrlich, ist das nicht geil!!! Und der Hammer ist, es fühlt sich nicht so an, als hättet Ihr jemals nicht zugeschaut ;) Diesmal also 20 Concorden und 6 Griesheimer. Es war laut, spannend und es endete mit einem wohlverdienten Unentschieden.

 

Und wie jede Woche mittlerweile, fand ich, gab es wieder besondere Momente. Und das ist genau das, was ich festhalten und Euch mitteilen möchte. Diesmal habe ich nämlich irgendwie noch mehr gespürt, was es eigentlich bedeutet, emotional zu sein. Gegen Nieder-Ramstadt war für mich die Atmosphäre noch etwas überraschend. Am Freitag habe ich das irgendwie noch mehr aufgenommen. Für mich war dabei die Intensität des Klatschens diesmal selbstredend.

 

Wir alle waren wie eine eingeschworene Truppe. Und dieses Gefühl überträgt sich irgendwie auf alle: Euch -Spieler + Zuschauer- beim Spiel im Rücken zu haben wird einfach immer besser. Als Spieler haut man sich da sowas von rein und gibt alles. Und selbst unsere ansonsten ‚leiseren‘ Spieler waren, so empfand ich es, deutlich emotionaler als sonst – auch danach an der Theke ;). Und das zu sehen bzw. zu spüren, das ist es, was mich darin bestärkt davon überzeugt zu sein, dass das emotionale Für- und Miteinander die Basis für all das ist, was wir zusammen erleben und erreichen können.

 

So, der Schäfer hat gesprochen – gehabt Euch wohl und weitermachen ;) und vielleicht ja bis Dienstagabend im Training.

Moin Männer und liebe Sportsdamen (ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob wir überhaupt Frauen in unserem Chat haben – schön wär‘s). Wat soll ich sagen, ihr wisst ja bereits, dass ich immer mal wieder den Moment nutze, wenn sich eine Idee auftut. Bei all der Fülle an gewollten und ungewollten Gedanken. Und, jaaa, was soll ich sagen. Ich hatte da Ersteren heute morgen, den ich einfach mal mitteilen möchte. Wenn ich nun erzähle worüber, werdet Ihr vielleicht sagen, oha, ohje oder uha oder yesss oder nö nö nö...aber, ich finde es treffend. Urteilen, dürft und sollt ihr wie immer selbst.

 

Also, beginnen wir mal so: Dani und ich – wir wurden von unserem lieben Thomas sogar mit „Oh ja, der Abteilungsvorstand ist auch da“ – waren bei unserem Spiel der 2. Mannschaft gegen den TTC Pfungstadt, am Freitag den 21.02.2020; Stadtderby. Da sind Emotionen nicht nur gewünscht, sondern auch unvermeidbar. Meistens ist es ja so, je jünger die Spieler, desto weniger sind die Emotionen vertretbar oder verständlich, aber – wir hatten Glück, ein Großteil der Halle war fast schon deutlich näher an der Hundert, als andere am Renteneintrittsdatum (dieses wird sich bekanntlich noch nach oben verschieben). Der beruhigende Anteil des emotionalen Ausgleichs überwog also. Dennoch, alle haben sich gefreut, weil wir nämlich 9:4 gewonnen haben, verdient. Deshalb, Fritz, bitte nicht ärgern – diese Abende vergehen. Das kannst Du gegen die Schwowebuwen wieder gut machen, und glaub mir, nur das zählt jetzt – die Jungs sind heiß!!!

 

So, das zu den Fakten. Worum aber geht’s. Oder, was ist mir heute Morgen noch ein bisserl deutlicher bewusst geworden: Ich habe mich gefragt, was unseren Verein einzigartig macht und was Dani und ich beispielsweise so nie beim TTC erleben durften. Und da war sie schon die Nachricht des Tages. Genau darum geht’s. Dani weiß es jetzt wahrscheinlich schon und Richi wahrscheinlich auch – jaaa, er kennt Dani vielleicht manchmal besser als er sich selbst :)

 

So...jetzt aber zurück zur Message: Es ist natürlich klar, dass wir nicht alle in derselben Mannschaft spielen können, sie besteht halt eben aus 6 Spielern. Und ja, die eine spielt höher, die andere vom Reglement her niedriger. Aber darum geht es gar net (südhessisch)! Es geht darum, dass wir alle in derselben Vereinsanstalt sind. Und wir halten zusammen. Da spielen wir alle miteinander und füreinander. ACHTUNG: Natürlich macht es Menschen stolz, ein Gefühl der Überlegenheit zu entwickeln. Woraus aber resultiert dieses, nur weil es andere gibt, die diese Gabe anerkennen. Das ist leider genau das, was heutzutage diese „Talente“ nicht ganz verstanden oder zu Ende gedacht haben. Und ja, das war jetzt natürlich mal wieder gesellschaftskritisch. Um bei unserer Concordia zu bleiben: Wir entwickeln Wir-Gefühl ohne mit Leistung abzugrenzen. Das ist unsere Motivation und daraus entwickelt sich unsere Leistung. Ein absolut entscheidender Unterschied, weil genau kausal umgekehrt.

 

Auf Deutsch: was ich sagen will ist, dass wir alle motivieren möchten und wir alle deshalb besser werden, in dem worin wir motiviert sind ;) Und hey, da braucht man sich noch nicht mal überlegen zu fühlen, gut gelle (wieder hessisch)!

 

So, der Schäfer hat mal wieder gesprochen. Das aber bitte nicht als Wort zum Sonntag verstehen. Lieber genießen und verinnerlichen, dann kommen wir zu einer besonderen Art der gemeinschaftlichen Gelegenheit. Wie immer, gehabt Euch wohl und lasst Euch den Sonntagsbraten schmecken. Geschrieben hat, „einer von Euch“.

Es ist mal wieder soweit. Ich hatte ein paar Gedanken, die ich gerne mitteilen möchte. Ihr wisst ja, irgendwie muss es raus. Vielleicht bin ich genau deshalb da. Und mittlerweile stelle ich mir auch schon die Frage, wie ich es schreiben soll, damit ich möglichst viele damit erreiche. Nicht, weil ich belehren oder besserwisserisch daherkommen möchte. Genau das Gegenteil ist der Fall. Nach dem gestrigen sehr angenehmen Abend möchte ich heute folgendes sagen: ich fordere Euch ALLE heraus :) Und wenn ich sage alle, meine ich alle. Bevor Ihr denkt, ohje, jetzt ist er völlig abgedriftet, gehen wir einen Schritt zurück.

 

Geschichten werden immer geschrieben, wenn sich Menschen treffen, so wie gestern. Am Freitag den 28. Februar 2020 war es endlich soweit. Für einige von uns das Spiel des Jahres; für andere erst Sport, dann zum Glück Essen; für alle wahrscheinlich die beste Bratwurst der Welt. Ich bin sehr geneigt zu sagen: Mal wieder - wie so häufig in letzter Zeit - ein wirklich tolles Ereignis. Kommen wir zu den TT-Fakten: Die Adler der Concordia haben Ihre Schwowebuwen-Freunde mit 10:6 besiegt.

 

Eigentlich zunächst sogar ein klassischer TT-Abend. Außer, dass diesmal die Herausforderer deutlich in der Überzahl waren und teilweise richtig für Radau gesorgt haben. Selbst die unparteiischen Schiedsrichter hätten ein neutrales Schiedsgericht gebraucht. Obwohl es erst gar nicht so locker war, wie es vielleicht der ein oder andere von uns erwartet hatte. So ist es halt. Wir kommen ALLE nicht alleine in die Halle, sondern bringen alle unsere Gedanken mit: die Gedanken an die Genesung der Ehefrau oder vielleicht an die Umstände, die die aktuelle Arbeitssituation mit sich bringt. Manche von uns können eben auch aus diesen Gründen einfach nicht dabei sein. Vielleicht noch nicht.

 

Dann ging’s los. Wir haben gekämpft und uns reingehangen. Jeder durfte und hat gezeigt, was an dem Abend drin war. Nicht immer das, was persönlich möglich ist oder was man kann. Aber, so sind wir und das ist gut so: Nicht perfekt, sondern menschlich. Wir können nicht immer alles abrufen. Wir sind eben keine Roboter. Und auch das ist gut so! Ich spreche normalerweise nicht über mich und meine sportliche Leistung, aber hey liebe Leute, wat soll ich sagen: ich glaube ich habe mich gestern selbst überrascht – den Spielbericht kennt Ihr ja. Warum sag ich das: weil das Spiel gegen und mit meinem lieben Dani „für mich“ Weltklasse war. Auch weil mich gerade neben den Adlern die Schwowebuwe so schön dabei unterstützt haben, wenn ich mal die Pfiffe und das Ausbuhen grob vernachlässige.

 

Das entscheidende für den schönen Abend war aber – seht’s mir nach – nicht das Spiel. Es war das Zusammensein in bester Gesellschaft mit gutem Essen: gemeinsam zu lachen, anzustoßen, zufrieden sein, sich für jemanden freuen, genießen, dass alle da sind. ALLE tragen etwas dazu bei, dass es so ein gelungener Abend wird, wie der gestrige: Rita, Verena, Michi’s Mama, Raini‘s Papa, ... Auch ALLE die, die nicht dabei sind und trotzdem mitgeholfen haben, für uns ALLE. Jeder wie Er oder Sie es können. Für unser ALLER Wohl.

 

Nein, ich möchte nicht so tun, als hätte ich es verstanden. Ich versuche einfache Zusammenhänge bewusst zu machen. Deshalb danke ich auch allen Arbeitgebern (jaaa, das meine ich genauso) dafür, dass Ihr unsere Männer und unsere Damen eingestellt habt, um solch einen Abend mit Spenden, Getränken und reichhaltigem Essen möglich zu machen. Achtet und respektiert Sie (Ihr dürft Euren Chefs gerne einen herzlichen Gruß von mir ausrichten)! ALLE geben für eine Gemeinschaft, was Ihnen möglich ist!!! DANKE!!! Ergo: Herzlich Willkommen im Club an all die, die Lohn zahlen – Ihr gehört im eigentlichen Sinne auch dazu!!! Und ich habe noch eine gute Nachricht: Ihr dürft nicht nur gerne vorbeikommen, wenn Ihr Tischtennis spielen könnt, sondern auch dann, wenn Ihr gerne gut esst, lachen möchtet und Euch gerne unterhaltet. Wenig Gründe bleiben also, uns nicht zu besuchen.

 

ALLE MENSCHLICH. Wir brauchen Verträge für Ordnungen und Strukturen. Nicht für das menschliche Miteinander. Und jaaa, Geld ist nur ein Tauschmittel als Ersatz für Essen, Trinken und Musik :) Positive Emotionen gehören nur der Gemeinschaft, Familien, Freunden, allen, die mit und für andere teilen. Warum, ganz einfach: Nur miteinander wird das Gefühl erwidert.

Und das Gefühl gestern war: MEGA!!!

 

Haltet zusammen und sagt, was Euch beschäftigt. Dann lösen wir es, gemeinsam!

Ein ruhiges Wochenende Euch ALLEN. Euer reflektierter und stark nach Knoblauch riechender No-1-an-einem-Abend-Besieger :)

Heute wird’s bildlich. Was soll ich sagen liebe Leute. Wieder ein Freitag, wieder eine volle Halle mit vielen Begeisterten und diesmal Derbystimmung. Alles super also. Der kleine Unterschied diesmal war, dass ich das Spiel von zuhause auf der Couch „verfolgt“ habe. Seppel sei Dank, dass er die richtigen Zahlen zum Spielergebnis ins Handy getippt hat, sonst hätte ich mich vermutlich auch noch aufgeregt. Dann wäre ich nicht nur bettfertig gewesen, sondern einfach nur fertig. Ich glaube, insbesondere Tobi weiß, was ich meine. Direkt die gute Nachricht vorweg: Tobi Wan Kenobi, d.h. unser Jedi, hat ganz sicher (über)menschliche Fähigkeiten. Ergo, wir schauen jetzt einfach gemeinsam, dass Du nicht der dunklen Seite der Macht verfällst. Und dann werden wir ihn finden, Deinen persönlichen Re-Aktivierungsknopf.

 

Apropos re-aktiv. Das Handy-Dasein hat viel mit schön schreiben zu tun und bla bla, aber es ist nicht annähernd so schön, wie direkt miteinander zu fiebern. Man reagiert immer nur alleine vor sich hin auf das, was man liest. Es erfolgt also alles nacheinander. Erst der oder die eine, dann der andere. Das hat nix mit Teilen zu tun. So werden wir, und ich mache mal wieder den Link in die Gesellschaft, sozial völlig zweckentfremdet. Ich fand‘s auf der Couch nur deshalb spannend, weil ich mir bildlich vorgestellt habe, wie Ihr spielt und die Menge grölt. Nachrichten bleiben also ein Informationsmittel, kein zwischenmenschliches Miteinander-Gefühl.

 

So, nun aber zurück. Bleiben wir bei den Gefühlen. Wenn ich die Zwischendurch-Nachricht von Dani interpretiere, war er gestern so aufgewühlt, er konnte gar net verlieren. Sein Adrenalin muss auf einem Hulk-Niveau gewesen sein. Ich hoffe, er war nicht grün :) Wenn selbst Collie mehr gelächelt hat, als er gestresst war – und das hat er ganz sicher –, muss es ein genialer Abend gewesen sein. Raini, Winne und Wolle...also alle Ü50 - wie fühlt man sich, wenn man eigentlich älter ist als das, was der Körper an so einem Abend aus sich herausholt? Ich weiß, ich bin unmöglich. Aber ja, es macht mir Spaß. Deshalb: Ihr wart großartig!!!

 

Und dann noch so ein Zusammen- und Rückhalt in der Halle: Das was Ihr da im Moment bzw. schon mittlerweile seit geraumer Zeit so treibt, braucht keine Worte und keinen Text mehr. Dat muss jeder selbst erlebt haben, um zu wissen wie geil das mit Euch ist. Jetzt wisst Ihr auch, warum nicht nur jeder Bock hat zu uns in die Halle zu kommen, sondern auch, warum die Jungs gestern so gut gespielt haben: Ihr seid eine weitere wichtige Basis für dieses gute Gefühl!!!

 

Also. In einem Satz. Solange wir miteinander Emotionen teilen, werden wir immer weiter zusammenwachsen. Schönes Wochenende Euch allen, euer dömas

Liebe TT-Gemeinschaft,

wieder einmal ist heute, am Samstagvormittag, eine, nennen wir es, Idee für die Fortsetzung unserer Blogeinträge entstanden. Nun, vielleicht ist diese auch schon gestern Abend entstanden, weil das Training oder besser gesagt die wie immer spannenden Gespräche vom Freitag einfach mal wieder nachgewirkt haben...sei’s drum, das ist nicht relevant, das ist vielmehr das, was jetzt kommt :)

 

Also, zunächst zur Idee: Wir alle wissen, dass sich unsere Gemeinschaft aus ganz vielen Individuen zusammensetzt. Persönlichkeiten also, die diese Gemeinschaft prägen. Womit tun sie das? Mit Ihrem Charakter. Und der Charakter wiederum spiegelt unsere Werte, Emotionen/ Motivation, unsere Fähigkeiten, Ziele oder Erwartungen wider. Ihr merkt schon, die Sache wird langsam komplex. Das ist übrigens ganz nebenbei die Antwort auf die nicht gestellte Frage: Ja, alle Menschen sind grundsätzlich auf irgendeine Art und Weise kompliziert :) Und genau aus diesem Grund, ist mir sehr daran gelegen, es einfach zu halten. Weil wir, so ist das nun einmal, nur die Dinge merken oder reflektieren, die uns persönlich erreichen und wir aus unserer Sicht nachvollziehen können.

 

Lasst uns genau deshalb die entscheidende Frage stellen: Wie entsteht aus völlig unterschiedlichen Menschen eine echte Gemeinschaft, wie sie bei der Concordia zu wachsen scheint? Richtig, diese Frage können wir nur beantworten, wenn wir die einzelnen Persönlichkeiten kennen. Und hier schließt sich der Kreis zu meiner Idee: Heute fange ich also an, einzelne Persönlichkeiten zu beschreiben – zumindest soweit es mir erlaubt und überhaupt möglich ist, denn ich kenne Euch ja noch nicht wirklich allzu lange. Umso wichtiger ist, dass ihr wisst, dass die Beschreibungen natürlich einerseits charakteristisch und spezifisch sein, aber auch, den Spaß an der Sache eines Bilderrätsels nicht verfehlen sollen. Denn, und ja das ist gewollt, ich werde nicht den Namen der Person nennen, die ich gleich beschreibe. Es ist nämlich Eure Aufgabe, natürlich nur, wenn Ihr das möchtet, herauszufinden, um wen es eigentlich geht. Und, bevor es zu ausschweifend oder ausladend wird, anschnallen, wir starten ;)

 

Keiner von uns kennt ihn so gut wie unsere No 1. Das mag daran liegen, dass Sie Freunde sind. Allerdings war das zunächst kein Hindernis, erst einmal zögerlich bei der Concordia zu starten. Dabei ist er eigentlich ganz talentiert, wenn’s um den kleinen weißen Ball geht ;) Auf jeden Fall, scheint seine Entwicklung auch irgendwas mit Liebe zu tun zu haben. Denn, ich zum Beispiel, kenne die beiden nur unter dem (soeben erteilten) Spitznamen, Fire & Ice ;) Feuer, oh ja, das haben nun ganz eindeutig einige unserer Heimspiele gezeigt, das hat seine Freundin. Sagen wir es mal diplomatisch: Nein, die Gegner wurden nicht verschont :) Und er, er nimmt genau diese Emotionen stets gelassen hin, aber natürlich sehr positiv und mit einem kleinen Schmunzeln. Jetzt aber Schluss mit SchnulliBulli. Am Tisch sieht die Nummer nämlich ganz anders aus: Ruhig, besonnen, einzig und alleine auf die Sache und das Ziel konzentriert. Unangenehm trifft es, besonders seine Angaben, über die er schnell in sein Spiel kommt. Selbst, wenn er mal Rot sieht und dann dazu neigt, sehr in sich gekehrt zu sein, ist auch das gar nicht schlimm: Die Farbe passt bestens zu unseren Vereinsfarben und neuen Trikots ;) Alles in allem sind es genau diese Eigenschaften, die sein Verhalten und sein Wesen bestens gegenüber uns anderen beschreiben. Und das geilste dabei ist, so scheint es ganz offensichtlich zu sein, hat er irgendwie trotz all der Sticheleien, die er regelmäßig bei uns ertragen muss, Gefallen an diesem, No 1 würde jetzt sagen, etwas verrückten Umfeld gefunden. Selbst das scheint sogar untertrieben, weil er sich nämlich „lölölölö“ einfach mal so bereit erklärt, unseren Nachwuchs zu trainieren und übernimmt hierfür im selben Zuge auch noch die wieder „lölölölö“ einfach mal so, die Verantwortung für die Jugend innerhalb der Abteilung neben unserem Bayerischen Super Gaudi, die zusammen ein außerordentlich gutes Team bilden. Alleine das könnte man als ein besonderes Ereignis bezeichnen und lässt von der Beschleunigung her betrachtet den Ferrari auf der Standspur stehen. Oder aber, und das ist vermute ich jetzt einfach mal, Ice war schon immer dieser sehr engagierte Kerl, der sich einfach nur gerne für andere einsetzt. Insbesondere dann, wenn er den Sinn für sich wie sein Umfeld gefunden hat und seine persönliche Freude an der Freude und Entwicklung anderer hat. Damit stellt er sich nicht nur in den Dienst der Gemeinschaft, nein, er entwickelt diese aktiv und mit großer Motivation immer weiter. Und mindestens dafür, möchte ich mal an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön für Dich zum Ausdruck bringen. Wir schätzen Dich genauso wie Du bist und werden trotzdem auch künftig alles daransetzen, um gegen Dich zu gewinnen :)

 

Und, habt Ihr ihn erkannt? Na, das will ich doch mal hoffen. Und was haben wir jetzt gelernt? Nun, das wird vielleicht für jeden von uns variieren. Aber was die Gemeinschaft angeht, so entsteht diese offensichtlich nur dann, wenn wir jeden Einzelnen dazu motiviert bekommen, persönlich mit dabei zu sein. So wie jemand ist und in dem was er gerne macht. Was dann offensichtlich, und das ist die Erkenntnis für mich, dazu führt, dass sich diese Persönlichkeit verantwortungsbewusst und durch eigenes Engagement für den übergeordneten Zweck dieser Gemeinschaft integriert.

 

Ich finde, so darf es also ruhig weitergehen. Und ich bin gespannt, über wen oder wie oder was ich das nächste Mal schreiben werde. Wenn Ihr eine Idee habt, meldet Euch. Wenn Ihr nicht wisst, wen ich beschrieben habe, fragt einfach nach. Und wenn Ihr selbst mal was, über oder mit jemanden/m schreiben möchtet, das von Herzen kommt, tut es einfach.

 

Bis zum nächsten Mal, Euer Thomas

 

 

Liebe TT-Gemeinschaft, unverhofft ... genau ... deshalb nun die unmittelbare Fortsetzung

 

Die Karikatur unseres einzigen ‚.....talers‘

Dass ich mich nun so schnell mit einer nächsten Karikatur einer unserer TT-Genies melde, war nun eigentlich nicht geplant, aber es ändert nichts daran, dass ich trotzdem genau das mache. Die Idee habe ich Euch ja erst kürzlich im Blog vom 18.07. vorgestellt. Vielleicht ist es deshalb auch ganz gut, direkt weiter zu machen. Ich kann’s ja sowieso nicht lassen.

 

Also, gestern war dann nun der erste Tag der Trikotanprobe vor Ort in der Halle. Und da waren Sie, unsere vier Montagsmänner: Klaus, Holger, Thomas und eben der, ja, was soll ich sagen, genau der, den ich bereits erkannt habe, als ich runter in die Halle gekommen bin: am hörbaren Bewegungsablauf und seinen ur-gewöhnlichen und natürlich hyper-professionellen Nebengeräuschen ;) Und genau über diesen Menschen möchte ich schreiben. Warum? Na, weil ich ihn schon deutlich länger kenne und mir das mal wieder bewusst wurde. Genau genommen, kenne ich Ihn seit meiner späteren Jugendphase bzw. kurz vor meiner SV Hahn Tischtenniskarriere (man spüre den sichtlichen Widerspruch) mit den Erwachsenen – einem sehr herzlichen Team individueller Dorfbewohner – bei denen Tischtennis mal mehr oder weniger einen gelungenen Glückspielcharakter hatte. Genau, es hat uns alle glücklicher gemacht :) Was Ihr schon wieder denkt. Profis verlernen Ihr Handwerk nie. Und diese Bestätigung habe ich heute bekommen.

 

Ich bin also in die Halle rein und da war er. Er hat sich gefreut (das ist jetzt nicht suggestiv ;)) und gelächelt - wie er das nahezu immer tut. Gut, heute mit mehr Reife, aber genauso verschmitzt ;) Er ist halt ein, wenn nicht gar der Klassiker. Und, für mich gehört er einfach zum TT dazu. Beständigkeit trifft es – wenn wir nach seinen Stärken suchen. Beharrlich und dennoch immer wieder gelegentlich emotional. Gerade, wenn‘s mal nicht so läuft. Allerdings kann man die bei ihm aufkommende Hitze schnell mit einer kühlen Hopfenbrause beruhigen. Danach ist er wieder lammfromm und freut sich auf das nächste Spiel. Dennoch, seid gewarnt und ärgert ihn nicht zu dolle. Er kann nämlich auch richtig eingeschnappt sein. Wenn Ihr diesen Zustand versursacht habt, dann heißt es die Samthandschuhe rausholen. Und vielleicht ein bisserl länger streicheln als bei anderen. Aber, das kann ich selbst bestätigen. Es lohnt sich immer. Weil er immer wieder dazukommt. Mit ihm ‚isst‘ man übrigens stets in bester Gesellschaft; das kann er nämlich auch – besonders beim Grillen. Ist ja auch irgendwie klar oder, das verträgt sich nämlich super mit der besagten Brause. Und, das darf niemals bei und für Ihn fehlen – seine Identität, tief im Inneren seines Herzens, ist rot – nein nein nein, er ist kein Kommunist, sondern einfach nur ein ehrlicher und aufrichtiger Bayern Fan. Genau genommen, FC Bayern. So viel Anstand muss sein, gell, Z.... ;). Er würde deshalb sicher zustimmen, dass seine Firma (ja sie gehört eigentlich ihm und er hat sie gefühlt vor 150 Jahren selbst gegründet, so lange wie er schon seinem Dienst mehr als verantwortungsbewusst nachgeht), all die gelben P...-Autos einfach mal, genau, rot einfärbt. Dann hat das für Ihn sicher mehr Charme :) An dieser Stelle hoffe ich übrigens sehr, dass seine Firma das mindestens genauso zu schätzen weiß!

 

Bevor sich jemand beschwert, dass hier kaum etwas über seine Beziehung zum kleinen weißen Ball steht. Natürlich hat er diese magische Beziehung. Und zwar für sich selbst ganz individuell entwickelt. Wie? Na, ganz besonders mit seinen Aufschlägen – sie sind gemein und kein Gegner kann sie wirklich gut leiden. Ich nutze sie selbst immer mal wieder und weiß, warum sie so gefürchtet sind. Deshalb ein weiser Rat an dieser Stelle: unterschätzt Ihn niemals :)

 

Auch wenn das jetzt ein wenig nostalgisch klingen mag, aber genau all diese Erinnerungen bzw. emotionalen Impulse sind es, die eine jahrelang gewachsene Vertrautheit entwickelt haben. So wie er ist und isst – ok, und spielt, so kennen wir uns. Und jedes Mal wenn wir uns sehen, freuen wir uns. Und der Sport wie auch die gemeinsam geschaffene Atmosphäre haben genau diese zwischenmenschliche Beziehung zu- und miteinander entstehen lassen.

 

Gebt es zu, wenn wir was Schönes assoziieren, hat’s fast immer wat mit einem Menschen zu tun, an den man gerade denken muss. Und ich finde, genau so soll das auch sein. Und weil das so ist, war es quasi meine gefühlte Pflicht zu schreiben, dass es gut ist, dass unsere hier beschriebene Persönlichkeit mich vor geraumer Zeit in Hahn mal dezent mit seinem jugendlichen Leichtsinn darauf hingewiesen hat, ich solle mal zu den Concorden kommen, da seien nun all die ‚Hohner‘. So scheint es also, als wäre der Ort nicht zwingend ausschlaggebend für die Entwicklung einer Gemeinschaft, sondern vielmehr die Charaktere, die diese Gemeinschaft prägen. In diesem Sinne, Prösterchen mein Freund.

Liebe Concorden,

 

Heute: Die Meinung eines Mannes, der auch als ‚Concordia-Papst‘ durchgehen könnte

Positive Ereignisse prägen uns. Und das hoffentlich mehr, als es die negativen Erfahrungen tun. Weil allerdings da draußen in der Welt vieles im Argen scheint, ist es umso schöner, wenn an einem Mittwochabend wie gestern zwischenmenschliche Werte in den Mittelpunkt rücken. Wie, wo und warum, das erzähle ich Euch jetzt. Wen ich meine – nun, das dürfte Ihr gerne wieder selbst herausfinden. Warum er als ‚Vereins-Papst‘ durchgehen könnte, mmhh; er hat etwas, was mich, das ist jetzt wirklich sehr subjektiv, an den Papst erinnert: Ruhe und klare Worte, die eine starke Wertekultur zum Ausdruck bringen. Auch wenn ich diese beim ersten Mal nicht immer richtig verstanden habe und nachfragen musste ;)

 

Beginnen wir. Gestern, am 22. Juli 2020 hat sich ein Teil des TT-Vorstandes mit einem Teil des geschäftsführenden Vorstandes getroffen, um, nun, sagen wir es so wie es ist: inhaltlich zusammenzufinden. Nehmen wir das Ergebnis vorweg: genau das, und ich habe auch nach einer Nacht Schlaf immer noch ein gutes Gefühl, haben wir getan. Es war anstrengend, es war mal wortgewandt, mal direkt und voll mit, nennen wir es, interessanten Sticheleien, aber, unterm Strich haben wir uns alle viel Zeit genommen, um gemeinsam zu reflektieren und Verständnis füreinander zu entwickeln. Es ging um persönliches Befinden, um sportliche Ideen und Vorstellungen, Organisation und Struktur, und, das wichtigste, um die Bedeutung von Gemeinschaft und Werten. Es war also alles dabei und ich denke, alle waren auch irgendwann froh, dass wir auch einen recht positiv gestimmten Abschluss gefunden haben. Positiv bedeutet übrigens nicht, dass man immer gleicher Meinung sein muss, sondern, dass man einander akzeptiert und respektiert und dabei versucht, einen gemeinsamen Weg zu bestreiten.

 

Die Sitzung war also rum, aber, unser sog. Concordia-Papst wurde kurz vor seiner Abreise in seinem kleinen, aber feinen Futurama-Elektromobil nochmals von uns angesprochen. Allerdings eigentlich nur, um zu sticheln :) Keineswegs jedoch gegen Ihn gerichtet, sondern vielmehr, um andeuten zu wollen, dass es ‚zuletzt‘ im Gespräch auch Spaß gemacht hat, mit Ihm zu reden ;)

 

Erst hat auch er uns spüren lassen, dass wir alle nicht unfehlbar sind. Wat soll ich sagen: da hat er halt einfach mal Recht. Dessen bewusst, ist es für Ihn jedoch viel wichtiger, dass an erster Stelle das Handeln analog zum gesprochenen Wort erfolgt. Und zwar zum Zweck der Gemeinschaft. Nur dann können wir zeigen, dass wir uns bspw. gegenüber unserem Verein emotional verpflichtet fühlen. Ansonsten, so möchte ich ergänzen, ist der Verein nur die Möglichkeit zum eigenen Zweck. Und genau das, so waren wir uns einig, ist nicht nur uncool, weil egoistisch, sondern, es hilft auch keinem: weder dem Verein noch den anderen Mitgliedern noch der Gesellschaft noch einem selbst. Nun möchte ich nicht den Moralapostel spielen, aber so ist es halt. Ich hoffe, Ihr fragt Euch nun auch, warum das so ist und warum es wirklich keinem hilft? Ganz einfach: Weil wir dadurch gänzlich auf nahezu alle Möglichkeiten verzichten, die wir noch nicht einmal bereit sind in Erfahrung zu bringen! Möglichkeiten, die dem Egoismus bei weitem überlegen sind.

Und genau deshalb geht es Ihm vor allem darum, diese emotionale Verbindlichkeit innerhalb des Vereins wieder zu stärken. Zwischen uns allen und damit auch für alle und damit wiederum auch für den Verein. Wie? Mit Bedacht und verantwortungsbewusst: kostensparend für alle, motivierend für gegenseitige Unterstützung und demütig bei finanzieller Unterstützung durch den Verein. Letzteres möchte ich gerne mal ausführen: Wenn wir kostenlose Trikots bekommen, bedeutet das, die Kosten wurden von allen Vereinsmitgliedern getragen. D.h. diese Möglichkeit wurde nur deshalb hervorgerufen, weil wir uns alle gegenseitige unterstützen. Deshalb sind auch alle voneinander abhängig. Und jeder, der das anders sieht, schadet nicht nur jedem Einzelnen, sondern vor allem der Gemeinschaftsbildung, um überhaupt erst in den Vorteil dieser Gemeinschaftskultur zu gelangen.

 

Und nach dem gestrigen Abend, vielleicht auch insbesondere nach dem kurzen Anschlussgespräch mit ‚Unserem Papst‘ :) ist mir bewusst geworden, dass es letztlich nicht die gleiche Sprache ist, die man sprechen muss, um mit dem anderen zu reden oder zu handeln, sondern vielmehr der Wille, um einander zu verstehen und gemeinsam zu tun. Ergo: Wir können nicht von Gemeinschaft reden, wenn wir nichts dafür machen wollen. Und wenn wir zu viel reden, verlieren wir die wichtige Zeit fürs Handeln. Und wenn wir zu wenig oder egoistisch handeln, verlieren wir die Menschen und das Miteinander. Und wenn wir gar nichts tun, verlieren wir das Gute oder es kann nichts Neues wachsen. Und da ist es völlig egal ob jung oder alt; Männlein oder Weiblein; Tischtennis oder Basketball; Judo oder Tanz. Lasst uns einfach wieder einfach akzeptieren, dass jeder einzelne jeden einzelnen braucht, damit das Ganze funktionieren kann. Amen :)

Liebe Concorden,

 

Heute: Wir können auch „Moleküraculous“

Wisst Ihr eigentlich, wie viele Studiengänge es aktuell in Deutschland gibt – ich meine gehört zu haben, es seien über 18.000. Da soll sich doch noch einer die Frage stellen, wir wissen, was die Menschen alles so machen – ich glaube das ist wohl weniger der Fall :) Und noch weniger wissen wir, wer es ist, der das Was macht oder sich für das Was interessiert. Und vor allem, wie sollen die Menschen selbst wissen, welches Was sie wirklich machen wollen. Naja, bevor ich selbst nicht mehr durchblicke. Ihr wisst was kommt, um noch eine – sagen wir – interessante junge Persönlichkeit mit hinzu zu nehmen; in das Sammelsurium der Blog Serie; hier ist Sie.

 

Wir schreiben den letzten Mittwochabend im Juli und ich war sozusagen auf großer Mission. Uha, jaaa, das war so. Ich habe unsere trainingseifrigen Damen besucht; und jaaa, ich brauche diese Herausforderungen :) Die Idee war einerseits mal wieder der Austausch über den Stand der Dinge und auch, ich denke das ist erlaubt, wenn wir das sagen, das Klären möglicher Missverständnisse. Wat soll ich sagen: Frauen und Männer. Für 99% habe ich nun bereits alles gesagt, aber weil ich das Abenteuer liebe – es kann hin und wieder vorkommen, dass wir (natürlich völlig ungewollt) aneinander vorbei reden, weil die Gedanken der einen Seite für die andere Seite zu komplex, zu schnell, zu detailliert oder zu einfach sind - und nun dürft Ihr Euch aussuchen, welche Eigenschaft zu wem passt ;)

 

Aber zurück zum Thema, weil, so ganz allmählich im Laufe des ‚spannenden und völlig unterkühlt emotionalen Gesprächs‘ (das war jetzt ein Witz und ich verweise auf den vorherigen Absatz) hat sich eine junge Dame, die ich bis dato erst zum zweiten Mal überhaupt gesehen hatte, in den kommunikativen Mittelpunkt gedacht und gesprochen. Ich hoffe, ich liege richtig, wenn ich behaupte, das sind zwei Ihrer wesentlichen Stärken. Ganz entspannt, konzentriert analytisch und objektiv sortierend hat Sie immer wieder Ihre Meinung mitgeteilt. Und anhand der genannten Merkmale lässt sich erkennen, dass das zielführend war. Was aber hat es zugelassen, dass Ihre Art auch ankam. Das spiegelt sich vielleicht in Ihrem jungen, eher unvoreingenommenen Verhalten, konstruktiv wie auch mit- und füreinander ein geeignetes Verständnis und Lösungen zu erarbeiten. D.h. Sie hat zugunsten aller versucht, das gemeinsame Weiterkommen zu unterstützen.

 

An diesem Abend sind mir auch erst wieder diverse Dinge bewusst geworden. Jeder, ob schon ewig lang oder erst kurz mit dabei, kann sich in Themen reindenken und allen anderen helfen, wenn, ja wenn das Interesse und der Wille vorhanden sind, genau das zu tun. Was aber noch viel wichtiger ist, ist, dass wir – ok ok, ich zähle mich mal mit zu den älteren – jungen Leuten diese Verantwortung und diesen Freiraum geben, um sich einbringen zu können. Und an dieser Stelle direkt wieder die klassische Frage, die keiner hören mag oder mehr hören will, WARUM? Na, weil sonst deutlich häufiger die Gefahr besteht, das Gleiche zu denken bzw. zu tun und die Flexibilität abnimmt, auf frische Impulse zu reagieren bzw. diese erst gar nicht mehr zu erkennen.

 

Veränderungen und Verbesserungen brauchen also Impulse. Und diese entstehen vor allem wechselseitig, indem wir Meinungen zulassen, erwidern, einfordern und fördern. Nur so kann letztlich Konsens entstehen. Tun wir das nicht, werden wir womöglich immer wieder aneinander vorbeireden. Und das wäre nicht nur uncool, sondern auch fatal, weil, wir dann ganz gediegen mit unseren festgefahrenen Vorstellungen im Cabrio aus dem Jahr 1970 ohne Airbag auf einen fetten Brückenpfeiler zufahren und gar nicht dabei merken, dass weder die Sonne scheint noch, dass der Pfeiler demnächst nicht nachgeben wird ;)

 

Somit möchte ich festhalten, ganz unabhängig von den fachlichen Inhalten, der lockeren Jugendlichkeit, geringfügiger oder langjähriger Erfahrung und, ob Mann oder Frau ;) – wir alle können jederzeit von allen unter uns lernen. Es braucht nur unsere Flexibilität, genau das auch zuzulassen. Und das sollte jeder von uns beherzigen. Und hey, nicht falsch verstehen, es ist nicht unsere Aufgabe, „jung oder alt“ bzw. „neu oder schon immer so“ zu definieren und damit voneinander abzugrenzen, sondern einfach nur so zu handeln, dass es zum Gemeinwohl beiträgt.

Liebe Concorden,

 

Heute mal gesellschaftskritisch: Was ist eigentlich das, was uns zusammenhält – aus der Perspektive von Geld & Glück?

Am Freitag den 07.08.2020 haben wir noch lange bis in die Nacht gesessen; nach unserem Training. Einerseits vielleicht, um das Beisammensein in gemeinsamer Runde zu genießen – bei kühlen Getränken, Essen und lockeren Gesprächen. Es scheint sich also mehr und mehr zu festigen, dass bei der Concordia das Zusammensein über den Sport hinaus reicht. Bzw. anders herum gesagt, dass Tischtennis spielen nicht nur Tischtennis spielen ist, sondern vielleicht deutlich mehr. Andererseits, um miteinander zu diskutieren. Diesmal haben wir das Thema Geld und Glück in den Kontext gestellt. Wat soll ich sagen: spannend. Genau deshalb möchte ich heute die Diskussion nochmal aufgreifen. Bitte nicht falsch verstehen. Ich mache das nicht, weil ich den Standpunkt habe, alles verstanden zu haben – sondern weil ich eine gemeinsame Reflektion anstoßen möchte. Und, weil für mich die Idee der Gemeinschaft mehr ist, als Tischtennis zu spielen. Wer hat schon Spaß am Sport, wenn die Gesellschaft oder der Spirit nicht passen?

 

Fangen wir mal vorsichtig fragend an. Versuchen wir das Geld mit dem Glück der Person zu verknüpfen? Oder macht das eigentlich gar keinen Sinn? Haben wir uns schonmal die Frage gestellt, welche Erwartungen wir an Geld oder uns haben? Und, ob die Erwartungen überhaupt zusammenpassen? Oder was für uns Glück wirklich bedeutet? Fangen wir mal so an: worüber definiert Ihr Euch und was macht Euch einzigartig? Genau, ganz sicher nicht das Geld – weil dann alle Menschen gleich wären und wir Gruppennamen vergeben könnten: viel – mittel – wenig Geld. Sowas wie persönliche Ansprache mit „Guten Tag, Herr Wenig-Geld“. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Geld schonmal kein Persönlichkeitsmerkmal zu sein scheint. Wir können also arm oder reich sein und trotzdem oberflächlich oder sportlich unterwegs sein, etc. Bezogen auf unseren Verein heißt das für mich, es ist völlig egal ob der Mensch viel oder wenig Geld hat. Hauptsache er fühlt sich wohl.

 

Was aber lässt uns immerzu über Geld sprechen? Na vielleicht, weil Geld unsere Persönlichkeitsmerkmale stark beeinflusst. Und, weil vielleicht gefühlt die ganze Welt um uns herum auf das Geld ausgerichtet ist. Und haben wir viel Geld, so hören wir wie am Freitag, ist das „Leben sorgenfreier“. Aber ist es das? Nun, das liegt vielleicht an der Situation, am Kontext und am Charakter. Habe ich viel und bin extravagant, habe ich vielleicht nicht mehr Geld als jemand der weniger hat, aber auch eher der bescheidene Typ ist. Geld scheint also nicht ausschlaggebend für „sorgenfrei“, sondern unser Charakter. D.h. auch das, was wenig oder viel bedeutet, wird von uns selbst bestimmt.

 

Heutzutage jedoch scheinen wir nahezu immer Geld als das primäre Charaktermerkmal zu definieren. Das, womit der Charakter ja eigentlich gar nichts zu haben dürfte. Oder doch? Wo kommt diese Neigung also her? Vielleicht ist der Einfluss von und die Orientierung an Geld einfach zu groß. Wir alle stellen uns immer die Frage, wenn ich im Lotto gewinne, dann. Machen wir also unsere persönlichen Entscheidungen alleine vom Geld abhängig? Und stellen unsere Persönlichkeitsmerkmale so lange hinten an, bis wir Geld haben. Sollte es per Definition von „Leben“ nicht genau anders herum sein? Vielleicht ist auch das der Grund, warum die Definition von „Leben“ bis heute umstritten ist. Versuchen wir uns trotzdem zu nähern: Ohne zu wissen wie wir wirklich denken oder was uns gefällt oder was wir wirklich besonders gut können oder welche Möglichkeiten wir wirklich haben, überlassen wir Geld die dominante Rolle zur Gestaltung unseres Lebens, oder? Ich lerne für mich und arbeite für andere, um Geld zu verdienen? Und wer von Euch weiß, wer sie oder er wirklich ist? Und noch viel wichtiger, was sie oder er wirklich von Herzen wollen? Geld? Ganz sicher nicht ;)